Der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs...

ist wohl die schlimmste Anschuldigung, mit denen ein Elternteil konfrontiert werden kann. Anhand des Berichts aus der Welt Am Sonntag vom 5. November wird eindrucksvoll geschildert, welche Konsequenz es haben kann, wenn der Beschuldigte, solche Anschuldigungen nicht ernst nimmt.

Der Bericht schildert den Fall des Pflegevater des Norbert Kuss, welcher der sexuellen Handlungen gegenüber der Pflegetochter beschuldigt wird. Die Beschuldigung selbst erfolgt über den leiblichen Vater, bei der Polizeidirektion Saarbrücken. Der Pflegevater nimmt die Beschuldigungen nicht ernst, da er sich keiner Schuld bewusst ist. Das Besondere am Kind ist, das es über längere Zeit gewisse Verhaltensauffälligkeiten im Umgang zeigt, wobei jedoch der Pflegevater, als auch seine Frau zuvor alles Unternehmen, um der Ursache des Kindes auf den Grund zu gelangen. Als der Fall bei der Justiz landet, legt ihm der Richter die Pistole auf die Brust. Er solle gestehen, dafür bekäme er dann 2 Jahre auf Bewährung, ansonsten kassiere eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren. Es sind Spielchen wie sie häufig vor Gerichten vorkommen. Herr Kuss lässt sich aber darauf nicht ein. Also muss der Pflegevater im Jahre 2006 hinter Gittern. Er darf diese nach folgenden 682 Tage vorzeitig verlassen.

Als Herr Kuss freikommt, versucht er seine Unschuld zu beweisen und sich zu rehabilitieren. Erst nach seiner Freilassung gelingt es ihm zu erfahren, was seine Pflegetochter zu der Zeit erlebte, als diese noch nicht bei den Pflegeeltern gelebt hatte. Es sind essentielle Information die den Pflegeeltern vom Pflegeheim verschwiegen wurden, bevor diese die Pflegetochter aufgenommen hatten. Warum diese Information der Gutachter in dem Gerichtsverfahren gegen Herr Kuss nicht in Erfahrung bringen konnte, lässt sich nur mit seiner mangelnden Kompetenz erklären, die später von einer beauftragten Gutachtenanalyse durch die Familie Kuss belegt wurde. Und es ist auch hier wieder ein Beweis, das die Mehrheit der Familiengutachten in Deutschland eine Farce sind und trotzdem von der Deutschen Justiz stillschweigend gebilligt werden. 

Der Fall zeigt auch anschaulich was mit einer unbescholtenen Person in unserem Rechtsstaat passieren kann. Auch das der Staat im folgenden nicht gerne seine Fehler zugibt, selbst als sich später herausstellte, dass die Pflegetochter in der damaligen Anschuldigung gelogen hatte. Als Herr Kuss daher eine Wiederaufnahme des Verfahrens im Jahr 2011 beantragt, lehnt dies die Staatsanwaltschaft als auch das Landgericht dies ab. Kuss legt Beschwerde ein und verlangt Akteneinsicht. 

Was dann passiert, ist ein Skandal, denn im März 2012 teilt im das Landgericht mit, seine Originalakte sei spurlos verschwunden. Was hier an Gerichten passiert ist kein Sonderfall, sondern spielt sich in anderer Form auch an anderen Gerichten wie in Konstanz ab. Es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen, eine Rehabilitierung seiner Person, aufgrund von Fehlurteilen zu erreichen. Die Deutsche Justiz ist hier alles andere als ehrlich und aufrichtig.

Hier ein Rat an alle Betroffenen, die eines sexuellen Übergriffes beschuldigt werden: 
Konsultieren Sie sofort von einem Rechtsanwalt, der hierfür spezialisiert ist und einen guten Ruf besitzt. Lassen Sie sich von einem Coach aus dem VafK Beraten und falls ein Gutachter vom Gericht verlangt wird, erkündigen Sie sich über Fallstricke bei Gutachten. Lassen Sie sich von Gutachter seinen Methodiken und seine Standartwerke schriftlich nennen, nach denen er arbeitet. Sie dürfen dem Gericht auch einen Gutachter vorschlagen. Schenken Sie niemals dem Gutachter Vertrauen wenn er zu Ihnen sagt, "Ihr Fall ist ein Klassiker". Das heißt absolut gar nichts! Ihnen muss klar sein, wenn die Justiz gegen Sie ein Urteil fällt, wirft das Ihr Leben über den Haufen. Plötzlich finden Sie sich im Gefängnis wieder und werden als Kinderschänder degradiert, der Sie nie gewesen waren.

Fazit:
Nehmen Sie Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs ernst, kontaktieren Sie uns, wir versuchen Ihnen zu helfen.